Search

Steinbock-Neumond

Am 13.01. um 06:00 Uhr morgens haben wir den ersten Neumond des Jahres 2021 und zwar im Zeichen Steinbock. Und aus astrologisch-energetischer Sicht wird das ein Neumond der Superlative. Die Planeten stehen nämlich unter Hochspannung. Aber dazu gleich mehr…



Die Grundqualität des Steinbock Neumondes


Wie du schon in meinem Beitrag zum Zeichen Steinbock lesen konntest, geht es bei diesem Zeichen um Struktur, Klarheit, Zielstrebigkeit, Disziplin und Ausdauer. Alles in allem Attribute, die man klassischerweise sehr erfolgsorientierten Menschen zuordnen würde. Doch egal ob wir die Karriereleiter erklimmen wollen oder nicht – die Steinbock-Qualität dient jedem von uns. Sie hilft uns, Dinge zu bereinigen, Klarheit zu schaffen und die nötige Konsequenz zu entwickeln, um Projekte durchzuziehen. Und zwar in allen denkbaren Bereichen des Lebens.


Dieser Neumond unterstützt uns daher besonders darin, uns über viele Dinge noch klarer zu werden. Wenn du zum Jahreswechsel ausgiebig reflektiert und losgelassen hast, dann war das auf jeden Fall ein wichtiger und hilfreicher Akt. Jetzt lohnt es sich, nochmal hinzuschauen und zu spüren, wo es noch einer weiteren Justierung bedarf. Da Steinbock auch das Zeichen der Askese ist, können wir jetzt besonders gut erkennen, welche Dinge uns belasten, wo etwas zu viel ist und wo wir etwas loswerden sollten. Zu keiner anderen Zeit im Jahr fühlt sich Minimalismus so gut an wie in der Steinbock-Zeit. Mit wenig Gepäck reist es sich einfach am leichtesten. Und gerade der Start in ein neues Jahr fühlt sich so viel leichter an, wenn wir ihn mit innerer und äußerer Klarheit begehen.


Folgende Reflexionsfragen können dich jetzt unterstützen:

  • Für welche Vorhaben oder Projekte brauche ich jetzt maximale Klarheit?

  • Welche Dinge im Außen und Innen blockieren meine Lebensenergie und verhindern einen klaren Blick?

  • Wie kann und werde ich die nötige Klarheit erreichen?

  • Was unterstützt meine Disziplin und Ausdauer, um meine Vorhaben langfristig umzusetzen?

  • Welche hilfreichen neuen Gewohnheiten möchte ich im kommenden Mondzyklus etablieren?


Diesmal sind aber besonders die weiteren Aspekte von tragender Bedeutung. Was tut sich hier also?


Blockaden – once again


Neumond (Sonne/Mond) in Konjunktion mit Pluto

Die alten Strukturen werden noch einmal intensiv spürbar. Wir werden mit Dingen konfrontiert, die wir schon längst zurückgelassen glaubten. Emotional können wir jetzt deutlich spüren, was uns noch blockiert, welche Konzepte uns äußerlich einschränken und wo wir uns selbst in destruktiven Gewohnheiten und Zwängen gefangen halten.

Gesellschaftlich könnte man das Gefühl kriegen, dass die Zügel noch enger werden und wir uns immer weniger bewegen können (man denke an die ganzen Lockdowns). Beim näheren Hinspüren erkennen wir aber, dass diese Versuche nicht mehr allzu lange greifen werden. Wenngleich uns Pluto im Steinbock noch bis 2023 das Thema mit den Machtstrukturen und Begrenzungen immer wieder um die Ohren knallen wird, aber es wird anders werden als 2020. Es kommt deutlich mehr Bewegung rein.


Energetischer Sprengstoff


Mars-Uranus-Lilith-Konjunktion im Quadrat zu Jupiter

Dieser Spannungsaspekt wirkt wie Sprengstoff, der uns aus alten Mustern und Fesseln „heraussprengen“ will. Wenn wir sehr stark festhalten und uns mit aller Kraft gegen eine notwendige Veränderung stemmen, kann sich das vielleicht sogar wie Sterben anfühlen. Mit Pluto im Gepäck des Neumondes und Lilith bekommt das Ganze einen zwanghaften Charakter und wir können bei manchen Themen gar nicht mehr aus. Dadurch sind aber auch kathartische Reinigungsprozesse möglich, die uns alles abräumen, was wir un-sinn-igerweise noch aufrechterhalten. Ich rate dir sehr, hinzuspüren, wo es bei dir jetzt wirklich Veränderung braucht und dich zumindest ein kleines bisschen dafür zu öffnen. Die Energien wirken in diesen Tagen dermaßen stark, dass du nicht ansatzweise so viel Kraft aufwenden musst wie zum Beispiel im vergangenen Jahr. Wir werden regelrecht nach vorne geschoben. Dennoch erleichtert eine gewisse Bereitschaft diese Prozesse enorm.


Auch kollektiv gesehen hat diese Konstellation eruptive Kraft und kann die Erde zum Wackeln bringen – buchstäblich und im übertragenen Sinne. Das ist die Konstellation, die ich in meiner Jahresvorschau schon beschrieben habe. Obwohl sie in den kommenden Tagen durch die extremen Konstellationen am intensivsten ist, zieht sich das Thema generell durch das Jahr.


Ein hoch aktiver Geist


Auf mentaler Ebene (Merkur) bekommen wir einen Vorgeschmack auf die neue Ära mit all ihren Möglichkeiten. Unser Denken bewegt sich zwischen großen Visionen und immer wieder dem Gefühl der Beschränkung hin und her. In diesen Tagen können unsere Gedanken ganz schön aktiv bis chaotisch sein. Das kann sich in Form von neuen, ungewöhnlichen Ideen zeigen, es besteht aber auch die Möglichkeit, dass wir uns sehr getrieben und unruhig fühlen. Da kann unser Verstand auch schon mal mit uns davon galoppieren. Es ist hilfreich, für eine gute Balance zu sorgen, also einerseits die aktiv-kreative Energie sinnvoll zu nutzen und sie andererseits auch zu erden. Zum Beispiel indem wir beim Spaziergang in der Natur oder beim Meditieren Stille in uns einkehren lassen. Andernfalls kann dieses innere Aufgedrehtsein zu unruhigem Schlaf und schlechter Entspannung führen.


Besondere Vorsicht geboten


Wie in meinem Jahresausblick schon beschrieben, herrscht in den kommenden zwei Wochen eine äußerst explosive Energie vor. An dieser Stelle möchte ich noch einmal den entsprechenden Teil aus meiner Vorschau zitieren: „…im Januar wechselt Mars nach einer gefühlten Ewigkeit im Widder endlich in den Stier und bildet dort schon Mitte des Monats eine Konjunktion zu Uranus. Dieser Aspekt allein erzeugt schon eine gewisse Dynamik. Als wäre das aber nicht schon genug, bildet Jupiter ein Quadrat (Spannungsaspekt) zu dieser Konjunktion und lädt als Wirkungsverstärker die Konstellation zusätzlich auf. Das kann wie ein energetisches Pulverfass wirken. Wir werden womöglich einen starken inneren Antrieb spüren, eine nervöse Unruhe, Spannung und Risikofreude. Gerade das ist jetzt aber schwierig, denn es besteht erhöhtes Unfallrisiko. Mein Rat für diese Zeit lautet eindeutig: Alles mit Ruhe machen, keine risikoreichen Sportarten, unnötige Flüge vermeiden (das wird uns derzeit ja leicht gemacht) und im Straßenverkehr besonders vorsichtig sein. Das gilt für den Zeitraum von ungefähr 10.1. bis 27.1. Die Übergänge sind allerdings immer fließend. (Anm.: Die hoch explosive Energie nimmt ab 22.1. wieder ab, da ich aber eher vorsichtig bin, gebe ich sicherheitshalber immer einen größeren Zeitrahmen an.)


Ich wünsche dir einen Neumond, der dich so richtig in deine Kraft shiftet und dir ganz viel Energie für den neuen Zyklus und das neue Jahr mitgibt!


PS: Wenn du neugierig bist, wie sich die Konstellationen 2021 auf dich persönlich auswirken, empfehle ich dir eine persönliche Beratung. In diesem Rahmen lassen sich deine Potenziale und Herausforderungen ganz individuell betrachten und auch ganz persönliche Lösungsmöglichkeiten finden. Hier kommst du zu meinem Angebot.


Eine schriftliche Transitanalyse ist eine kostengünstige Alternative zur persönlichen Beratung und kann dir hilfreiche Auskunft zu deinen persönlichen Zeitqualitäten geben und dich so das ganze Jahr über begleiten. Hier kannst du sie bestellen.